Das Comeback der Hochhäuser – BETTERTRUST beim 2. Berliner Immobilienkongress

Quo vadis Berlin? Der Roundtable beim 2. Berliner Immobilienkongress war hochkarätig besetzt. Im Zentrum der kontroversen Diskussion: Die Entwicklung der Hot-Spots des Berliner Immobilienmarktes, darunter am Alexanderplatz

Hochhäuser erobern nun auch Berlin: Während in New York, London und in Frankfurt am Main das Wohnen im Hochhaus zum Standard gehört, beginnt Berlin erst jetzt mit dem Bau von Wohnungen in luftiger Höhe. Die ungebrochene Anziehungskraft, der zunehmende Platzmangel und gestiegene Grundstückspreise haben diese Bauoption jetzt auch hier ins Spiel gebracht. Christopher A. Runge, Geschäftsführer der BETTERTRUST GmbH, konzentrierte sich in seiner Keynote auf dem 2. Berliner Immobilienkongress daher auf die Wolkenkratzer am Alexanderplatz und hob vor allem ihren buchstäblichen Leuchtturmcharakter hervor – auch in Hinblick auf das Image der beteiligten Unternehmen. Wie genau diese Entwicklung abläuft, und was sie jenseits der rein baulichen und finanziellen Aspekte für die Bauträger bedeuten kann, diskutierten im Panel Karl Jürgen Zeller, Geschäftsführer der Bewocon Berliner Wohnbau Consult GmbH, Martin Eyerer, Geschäftsführer der Riverside Studios/House of Berlin/Alte Münze, und Leo de Man, Geschäftsführer der Kondor Wessels Holding GmbH.

Berlin wird zur Weltmetropole

Bald wird auch der Alexanderplatz seinen ersten Wohnturm bekommen. Knapp 25 Jahre nach dem spektakulären Masterplan von Hans Kollhoff mit zehn Hochhäusern von bis zu 150 Metern Höhe, ist das Baugeschehen in Bewegung geraten. Mangels Investoren und wegen der typischen Berliner Diskussionen, die die Traufhöhe als Maß aller Dinge ansehen, schlummerte der Plan in den Schubladen von Politik und Behörden.

Karl Jürgen Zeller, Geschäftsführer, Bewocon Berliner Wohnbau Consult GmbH sagte hierzu, dass eine: „sehr hohe Nachfrage nach aus In- und Ausand“ für den Berlins Capital Tower bestehe und sieht die Chancen des Gebäudes Standort Alexanderplatz. Mit dem Capital Tower wird Berlins höchstes Wohngebäude entstehen. Dabei ist der Standort nicht nur für Käufer und Investoren prestigeträchtig, sondern auch für Architekten: So baut der kanadisch-amerikanische Star-Architekten Frank Gehry unweit einen 39-Etagen-Wohnturm, der von Hines finanziert wird. Die neuen Hochhäuser ergänzen das Stadtbild und den alles überragenden Fernsehturm, doch sie bestechen auch durch den Komfort, etwa einem eigenen Concierge-Service, Fitnessstudios oder sogar Swimming Pools.

Tu Gutes und sprich darüber

Keynote-Speaker Christopher A. Runge sieht dabei besonders gute Ansatzpunkte für die Öffentlichkeitsarbeit: „Dass es am Alexanderplatz nun endlich vorangeht, ist ein wahrer Meilenstein. Damit Berlin die Wachstumschane nicht verpasst, müsse nun Leuchtturmprojekte wie der von Bewocon initiierte Berlins Capital Tower schnell umgesetzt werden – und presseseitig positioniert werden.“ Bauträger und Projektentwickler stehen nun in der Verantwortung, Ihre Erfolge auch adäquat zu kommunizieren.