Videos: Die effektive Methode Ihr Unternehmen zu platzieren

Bewegbilder in der B2B-Kommunikation sind nicht mehr wegzudenken. Neben den TV-Platzierungen gehören Videos zu den effektivsten Instrumenten um Unternehmen und Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Vorteile von Videoformaten gehen über SEO, besserer Transport von Emotionen und einfache Messbarkeit von Erfolg.

 

Durch den täglichen privaten, aber auch geschäftlichen Umgang mit Smartphones, nimmt die Lust längere Texte zu lesen deutlich ab. Gerade dadurch ist es möglich, durch Videos auf Webseiten und Social Media, die Aufmerksamkeit von Unternehmen und Kunden zu gewinnen und Inhalte differenziert zu vermitteln.

Videos gehören zu den meist geteilten Formaten in sozialen Netzwerken, dadurch wird erwartet, dass der Service auch im B2B-Bereich angeboten wird.

Vorteile der Kommunikation mit Bewegbildern

Vorteile durch die Benutzung von Videoformaten in der B2B-Kommunikation sind zum einen die positiven Auswirkungen auf den Bereich SEO. Da Besucher durch Videos länger auf einer Website eingebunden werden, steigt die Werthaltigkeit der Website auf Suchmaschinen, wie bei Google, Bing & Co, dadurch wird sie höher bewertet. Wichtig für die Universal Search, also die contentübergreifende Suche ist, dass die sonst umkämpften Keywords es durch Videos schnell auf Seite 1 der Suchmaschinen schaffen, auch wenn sie nicht mehrere hundert Aufrufe haben. Social Media macht es möglich, fast alle wichtigen Key Perfomance Indicators (KPI) direkt zu messen, sodass der Erfolg der Videoformate messbar ist. Durch Analytic Tools werden Kenngrößen wie Abrufzahl, Verweildauer und auch die demografischen Merkmale der Endgerätnutzer angezeigt und analysiert. Videos auf der Website erhöhen die Conversion Rate um mindestens 20 Prozent, durch zusätzlich verwendete Erklärvideos steigt diese um weitere 20 Prozent.

Wichtig ist, dass Videos Emotionen auslösen, aus diesem Grund lösen sie auch Kaufentscheidungen aus. Die Anwendung von Videos in der B2B-Kommunikation ist im Bereich Emotionen besser und effizienter als jedes andere Marketinginstrument. Emotionen sind der Schlüssel für Vertrautheit zwischen Unternehmen, deshalb sind Bewegbilder gerade wichtig in der B2B-Kommunikation.

Die gängigen Video-Formate

In der B2B-Kommunikation gibt es mehrere gängige Video-Formate.

  • Corporate Image Film: Der klassische Unternehmensfilm, der Corporate Image-Film, setzt das Unternehmen in Szene, um diesen auf der Webseite und im eigenen YouTube-Kanal zu veröffentlichen, oder aber auch sie an Multiplikatoren wie Pressevertretern zu versenden. Die Effekte eines Imagefilmes hängen von den Schwerpunkten des Formates ab, die Feierlichkeiten, Relaunches, Historie oder (Re-) Positionierungen abbilden können.
  • Produktfilm: Bei bereits bestehendem Interesse sind Nutzer auch bereit sich längere Produktfilme anzusehen. Diese sollen das Interesse wecken, aber auch Informationen und klare Verkaufsziele vermitteln.
  • Erklärvideos: Zentral für Webseiten eines Unternehmens sind Erklärfilme / How-to-Videos. Diese dienen der Erklärung von Produkten und Diensten in möglichst einfacher Form. Stilformen können verschieden umgesetzt werden, sie können illustriert, gezeichnet oder animiert dargestellt werden und sind dadurch unterschiedlich aufwendig. Zu beachten ist das Storytelling, erst dadurch wird die Botschaft emotional verankert.
  • Videoblogs: Videoblogs übernehmen den Charakter des kontinuierlichen Bloggens in Videoform, dies wird auch als vidblogging, vlogging oder vidding bezeichnet. Die Filmlänge reicht dabei von wenigen Sekunden bis zu zehn Minuten. Im B2B-Bereich kann sich bei diesem Format mit verschiedenen Fachthemen auseinandergesetzt werden, wie der Vlog von der WebID Solutions GmbH präsentiert (Link: https://www.youtube.com/watch?v=F665S3RAJmU&vl=de).
  • Online Werbespots: Werbungen, müssen in nur wenigen Sekunden ihre Botschaft vermitteln und sollen den Kunden davon abhalten sofort weiter zu klicken. Hier ist zu beachten, dass die verschiedenen Kanäle und Medien individuell angepasst sein sollten. Beispielsweise kann bei Facebook das Video ohne Ton starten, sodass hier Untertitel von Vorteil wären.
  • Livestreams: Pressekonferenzen oder kleinere Gesprächsrunden können durch Livestreams in Echtzeit auf verschiedene Portale übertragen werden. Dies hat zum Vorteil, dass die Zuschauer Fragen stellen können und diese direkt beantwortet werden. Das Videoformat wird aber auch für Recruiting-Zwecke von der Personalabteilung genutzt.
  • Messefilme: Messefilme dienen dazu das Interesse vor Ort zu wecken und mit den Kunden in ein Gespräch zu kommen. Mithilfe einer Software können Schulungen, Präsentationen und Vorträge abgehalten werden. Gerne wird diese Art des Video-Formates in Produktschulungen und auch für Verkaufszwecke genutzt.
  • Virals: Die Königsdisziplin der Videos sind Virals. Diese verbreiten sich weitestgehend selbst, da Nutzer das Video massenhaft teilen. Meistens funktionieren sie, weil sie stark polarisieren, Emotionen auslösen bzw. unkonventionell sind. Dies ist der Grund weshalb viele Unternehmen das Format im B2B-Umfeld noch nicht verbreiten, jedoch gibt es auch positive Beispiele, wie das Unternehmen Kuka beweist, welches ein Video mit nun über 9 Mio. Abrufen veröffentlicht hat.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Videos im Bereich B2B-Kommunikation nicht mehr wegzudenken sind. Für welches Format sich das Unternehmen entscheidet, hängt von deren Zielsetzung ab. Zu beachten ist, dass nicht damit gerechnet werden sollte, dass jedes Video ein Viral wird. Jedoch ist festzustellen, dass es grundsätzlich für ein Unternehmen lohnenswert ist sich mit dem Bereich Video-Formate auseinanderzusetzen.