So nutzen Sie Social-Media-Kanäle zur WM richtig

Facebook ist tot, es lebe Instagram. Die WM ist eine gute Chance für Unternehmen Reichweite und Markenbekanntheit im Social Web aufzubauen. Wer Mitarbeiter in Verantwortung lässt und experimentiert, hat die Chance auf langfristigen Kompetenzaufbau im Unternehmen.

Facebook ist tot, es lebe Instagram! Unternehmen, die im Social Web unterwegs sind und mit Social Marketing und Social PR nur auf Facebook setzen, verpassen gerade den abfahrenden Zug. Wer die Fußballweltmeisterschaft für seine Social Web Präsenz nutzen möchte, sollte auf Twitter aktiv tätig sein und Instagram als Channel in Erwägung ziehen. 80 % der Nationalspieler bei der WM 2018 haben einen Instagram-Account, 62 % einen Twitter-Account. Nur knapp die Hälfte der Profis (54 %) sind noch aktiv auf Facebook. Auch beim Pagelikewachstum bestätigt sich der Trend: In den letzten 30 Tagen verzeichneten die Facebook-Accounts am wenigsten Zuwachs. Besonders spannend ist die Arbeit mit Social-Media-Fans in zwei Regionen: Südamerika und Europa.

Social-Media-Kanäle müssen richtig verstanden werden 

Instagram, Facebook und Twitter sind drei verschiedene Kanäle – und alle bedürfen einer individuellen Kommunikationsstrategie: Wer denselben Post verbreitet, verschenkt Potenzial.

Facebook:Mit Facebook möchte ich die junge Zielgruppe erreichen. “Diesen Irrtum hören wir regelmäßig in Meetings. Nein, die junge Zielgruppe ist nicht mehr auf Facebook, denn da sind die Eltern und Lehrer. Wer Facebook besonders effektiv nutzen möchte, erstellt kurze Videos und sollte über ein kleines Werbebudget nachdenken.

Twitter:Bei Twitter stehen Interaktion, Geschwindigkeit und Hashtags im Vordergrund. Ihnen muss der Spagat gelingen zwischen gut geplantem Content mit Bild und Inhalt. Gleichzeitig muss Ihr Team spontan auf trendende Hashtags mit Humor reagieren.

Mehr erfahren Sie in unserem letzten Blogartikel zum Umgang mit Twitter.

Instagram:Instagram lebt von Fotos, das ist kein Geheimnis. Genauso wie Twitter aber auch von Hashtags – die können Sie sogar noch exzessiver nutzen. Zwei Elemente sind wichtig: Machen Sie ästhetisch ansprechende Fotos und nutzen Sie kurze Videoclips.

Hier erreichen Sie wirklich eine jüngere Zielgruppe: Trauen Sie sich doch zur WM Ihre jüngeren Mitarbeiter in Verantwortung zu lassen. 

Die WM ist der Startschuss!

Wie bei jeder guten Medienarbeit ist die Arbeit nicht mit einer erfolgreichen Kampagne zu Ende. Mit guter PR-Arbeit in den nächsten Wochen haben Sie Follower gesammelt und damit das Potenzial für kostenfreie dauerhaft höhere Reichweite und Kundenbindung. Aber wenn man nach dem Turnier zwei Jahre nichts mehr hört, ist die Arbeit verpufft.  

Nutzen Sie die WM zum Experimentieren: Wer Neues wagt, lernt etwas. Ein guter Startpunkt für eine strategische Social-Media-Tätigkeit in Ihrem Unternehmen.