Darum bieten Agenturen für junge PR-Professionals ideale Einstiegsmöglichkeiten

Junge PR-Professionals sind in Agenturen gut aufgehoben

Die Anforderungen an PR-Professionals sind gerade während der Corona-Pandemie gestiegen. PR-Agenturen bieten Absolventen und Einsteigern hervorragende Möglichkeiten, in kurzer Zeit umfangreiche Erfahrungen zu sammeln.

Die Medien- und Kommunikationsbranche ist gefragter denn je. Der Kommunikationsbedarf von Unternehmen ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden und ist während der Pandemie sogar noch gestiegen. Dennoch sind Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen und eine Karriere im Medien-/PR-Bereich anstreben, teils verunsichert. Aber woran liegt das?

Erwartungen an Kommunikatoren in der Pandemie

Die Ansprüche an Kommunikation und der Nutzung von Kommunikationsinstrumenten wie Social-Media-Plattformen sind enorm gestiegen. Während es früher meist dem Praktikanten vorbehalten war, mal „ein bisschen Facebook und Twitter für die Firma“ zu machen, haben immer mehr Unternehmen erkannt, dass eine überzeugende Social-Media-Kommunikation einen erheblichen Einfluss auf die Außenwahrnehmung hat. Entsprechend müssen alle Kommunikationsformen heutzutage sehr strategisch aufgezogen und idealerweise „aus einem Guss“ produziert werden. So wird ein einheitliches Bild geschaffen. Der Content muss auf die jeweilige Plattform zugeschnitten sein und permanent betreut werden. Gleichzeitig müssen in größeren Unternehmen zudem auch viele Richtlinien zur internen und externen Kommunikation berücksichtigt werden. Wer noch keine Berufserfahrung besitzt, kann schnell den Eindruck gewinnen, für PR-Arbeit nicht erfahren genug zu sein.

Einfluss der Pandemie auf die PR-Branche

Auch die Corona-Pandemie hat ihr Übriges dazu beigetragen, dass sich Young Professionals sehr unsicher hinsichtlich ihrer Jobchancen fühlen. Das hat zum einen damit zu tun, dass viele Unternehmen in den vergangenen Monaten tatsächlich sehr vorsichtig waren, was finanzielle Entscheidungen, Recruiting-Prozesse etc. anbelangt. Allerdings war die Suche nach talentierten Kommunikatoren gerade zu Hochzeiten der Pandemie sogar gestiegen. Denn die Unternehmen mussten nach außen hin überzeugend und vertrauensvoll kommunizieren, dass sie wirtschaftlich nicht oder nur minimal von der Pandemie gebeutelt sind. Und sie mussten sicherstellen, dass trotz aller Maßnahmen und sonstiger pandemiebedingter Umstände der Betrieb für die Kunden wie gewohnt weiterlaufen konnte. Dafür bedurfte es Professionals, die sich an die Entwicklung an einer Krisenkommunikationsstrategie herantrauen.

Was brauchen die „Generationen Y und Z“?

Unternehmen in der Kommunikationsbranche haben einen klaren Anforderungskatalog an ihre Bewerber, der sich unmittelbar aus der Tätigkeit ableitet: Junge PR-Professionals müssen zum einen natürlich ein gewisses Kommunikationsgeschick mitbringen, sich schnell in komplexe Themen eindenken können, diese einordnen, einfacher verpackt wiedergeben können, klar. Aber sie müssen auch zeitlich recht flexibel sein. Man kann nie hundertprozentig abschätzen, ob eine Pressemitteilung oder ein Social-Media-Post nicht doch falsch aufgefasst wird und unweigerlich zu einem „Shitstorm“ führt. Der Worst Case ist ein Szenario, bei dem am Samstagabend ein Shitstorm ausbricht – und nach zwei oder drei Stunden gibt es noch immer keine Reaktion des Unternehmens. Ein PR-Manager hat natürlich auch Recht auf sein wohlverdientes Wochenende, in solch kritischen Fällen, bei denen die Glaubwürdigkeit des Unternehmens auf dem Spiel steht, muss die Freizeit jedoch kurzfristig zumindest für ein paar Stunden aussetzen. Dessen sollte man sich als junger PR-Professional bewusst sein.

Aber auch die PR-Talente von morgen haben berechtigterweise eine gewisse Erwartungshaltung an ihre potenziellen Arbeitgeber. Dies unterscheidet die sogenannte „Generation Y bzw. Z“ von ihren Vorgängergenerationen deutlich. Absolventen und Young Professionals suchen heutzutage idealerweise nach einer sinnstiftenden Tätigkeit, die sie nicht nur ernährt, sondern auch erfüllt. Dafür sind sie auch eher bereit, auf ein etwas höheres Gehalt zu verzichten. Trotzdem spielt für viele Berufseinsteiger auch heute die viel besungene „Work-Life-Balance“ eine wichtige Rolle. Arbeitgeber reagieren deshalb heute vermehrt mit flexiblen Modellen. Und hier haben Agenturen von Hause aus einen großen Vorteil: Sie grenzen sich in vielen Fällen seit ihrer Entstehung bereits von klassischen Unternehmensstrukturen ab. Das resultiert aus den Erfahrungen des sich ständig wandelnden Geschäftsfeldes der Kommunikation – oder um es mit einer Binse zu sagen: „Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.“ Das unterscheidet einerseits die Arbeitsweise von Agenturen zu klassischen Unternehmensstrukturen und bringt so Mehrwert für ihre Kunden. Anderseits bietet dies auch für Young Professionals viele Freiräume zur Gestaltung ihres Arbeitsalltages. 

PR-Agenturen bieten Talenten eine große Chance

Der aktuelle Medien- und Kommunikationsmarkt ist komplexer denn je und gleichzeitig haben auch Absolventen und Young Professionals eine gewisse Erwartungshaltung an ihre künftigen Arbeitgeber. Wie kann man also am besten Fuß fassen in der PR-Branche, wenn man über wenig Erfahrung verfügt?

Eine perfekte Chance bietet ein Job in einer PR-Agentur. Hier lernt man alle Basics des Kommunikationshandwerks aber auch ein strategisches, digitales Denken in recht kurzer Zeit. Ein Agentur-Job ist schnelllebig und an höchste Qualitätsanforderungen geknüpft, um den Kunden eine sehr gute Dienstleistung anzubieten. Entsprechend ist die Lernkurve für junge PR-Professionals sehr hoch. 

Zudem erfordert die Aufgabe auch eine große geistige Flexibilität: PR-Profis müssen sich in kürzester Zeit in die verschiedensten Themen einarbeiten und dabei sowohl die Instrumente klassischer Public Relations-Arbeit als auch die neuen, digitalen Möglichkeiten bedenken.