Patient Gesundheitssektor: Wissenschaft und Kommunikation müssen Hand in Hand gehen

Die Biotechnologieunternehmen CureVac, Moderna und BionTech sind derzeit in aller Munde. Es scheint so, als würde der Gesundheitssektor im Rampenlicht stehen – doch tatsächlich sind wir davon weit entfernt. Kaum eine wirtschaftliche Branche verdient den Titel „Hidden Champion“ mehr, als die deutsche sehr heterogene Gesundheitswirtschaft. Laut geprüften Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) verfügt der Health-Sektor über gleich mehrere Faktoren, die ihn so präsent machen: Beispielsweise in 2018 erwirtschafteten Deutschlands Kassen, Gesundheitsunternehmen und Techniker starke 12% des Bruttoinlandsproduktes. Davon profitierten nicht nur die 7,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die heute in diesem Umfeld arbeiten. Auch der deutsche Export dankt es. Schließlich ist die Branche an über 8% aller Auslandsgeschäfte hierzulande beteiligt. Überdurchschnittliche Wachstumsraten im Vergleich zur bundesweiten Gesamtwirtschaft verbesserten jahrelang das Standing. Doch wie geht die Gesundheitswirtschaft mit der globalen Corona-Pandemie um? Und was hat das mit guter PR zu tun?

Existenzielle Bedrohungen fordern den Gesundheitssektor heraus

Was Corona mit der Branche genau macht, fassen die Wirtschaftsexperten des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) punktgenau zusammen. Durchschnittlich erwarten heute erschreckende 72% aller Gesundheitsökonomen einen spürbaren Umsatzrückgang. Bei jedem Vierten bewege sich das Minus dabei zwischen 25% und 50%. Einzig Hersteller von spezieller Ausrüstung und lebensrettender Beatmungsgeräte konnten im Zuge der Pandemie profitieren. Die wichtigsten Gründe? Erkrankte Mitarbeiter, eine hohe Infektionswahrscheinlichkeit in den Betrieben und weltweit blockierte Lieferketten. Auch kritisieren Fachleute, dass kommunikativ während der Krise Fehler gemacht wurden. Schlechtes Timing sowie unklare Botschaften wurden als schwerwiegende Problemfelder einer unterdurchschnittlichen Kommunikation innerhalb der Branche identifiziert.

Perfektionierte Kommunikation bleibt mehr als nur „First Aid“

Wichtig für Kommunikationsprofis: Bei jeder Krise wird immer und sofort kommuniziert. Das gilt besonders für den Health-Sektor. Die Devise lautet: Rechtzeitig kommunizieren! So können Botschaften frühestmöglich die wichtigsten Zielgruppen und Stakeholder erreichen. Ist dies nicht der Fall, leiden das Image des Unternehmens und dessen Produkte enorm. Da spielt es keine Rolle, ob man sich für Bayer-Monsanto oder das kleine Start-Up von nebenan engagiert. Denn ein plötzlicher Image-Schaden kann bleiben. Später oder sogar gar nicht zu kommunizieren ist hier natürlich ein absolutes No-Go! Eindeutige Messages müssen daher sowohl nach innen als auch nach außen lanciert werden. Das gibt den Mitarbeitern am Ende des Tages Orientierung und hält relevante Kunden auf dem neuesten Stand.

Was CEOs und Health-Businesses jetzt beachten müssen

Entscheidende Fragen, die sich die Premium-Unternehmen der Branche schlussendlich jeden Tag stellen müssen lauten: Wofür steht mein Business und welches Problem kann es mit schnellen internen und externen Entscheidungswegen lösen? UND: Wie können sich Mitarbeiter der Branche mit innovativen Projekten vertraut machen? Es reicht nämlich nicht, wenn zuständige PR-Leute Kompetenzen in puncto Communication und Business haben. Auch Mediziner, Projektleiter und ITler müssen das nötige Know-how haben, um in jeder Situation die Firmen-Reputation hochhalten zu können. Das hilft, um den Kommunikationserfolg zu steigern. Erwiesenermaßen entwickelte sich PR so zum Musthave für die Gesundheitswirtschaft. Wer somit immun gegen Kommunikationskrisen sein will, kann auf maßgeschneiderte Dienstleistungen wie Reputationsmanagement, SEO oder auch Krisen-PR auf gar keinen Fall verzichten.